Oberjoch wird mobil

Damit wir in Zukunft noch flexibler für euch sein können, steht uns ab Juni 2019 ein VW Transporter zur Verfügung. Diesen könnt ihr kostengünstig für eure Ausflüge und Unternehmungen rund um Oberjoch anmieten. Somit steht euren Abenteuern nichts mehr im Wege. Durch das auffällige Design ist er nicht zu übersehen. Ziemlich gut gelungen – was meint ihr?

Ideal für eine Familienfreizeit: Warum der TV Klein-Winternheim jedes Jahr wieder nach Oberjoch kommt

Andreas Cezanne ist 49 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in der 3.600-Einwohner-Gemeinde Klein-Winternheim vor dem Toren von Mainz. Seit ungefähr zwölf Jahren sind die Cezannes Mitglied im Turnverein Klein-Winternheim. In diesem Winter waren die Cezannes bereits das fünfte Mal mit in Oberjoch auf der Ski-Familienfreizeit des Vereins. Wir wollten von ihm wissen warum es den TV Klein-Winternheim und seine Mitglieder jedes Jahr wieder nach Oberjoch zieht.

 

Wann waren Sie zuletzt im Haus Rheinland-Pfalz in Oberjoch zu Besuch?
Unsere Ski-Freizeit fand von 1. bis 6. Januar statt. Dieses Mal waren wir neun Familien – 14 Erwachsene und 16 Kinder – die in unterschiedlichen Abteilungen des TV als Teilnehmer und einige auch als Übungsleiter aktiv sind. Das jüngste Kind feiert in wenigen Wochen seinen ersten Geburtstag, das älteste Kind war 14 Jahre alt. Und von uns Erwachsenen haben einige die „50“ bereits gepackt.

Also eine klassische Familienfreizeit?
Ja, es waren ausschließlich Eltern mit ihren Kindern dabei. Gleiches gilt auch für die Gruppe des TV Bodenheim, mit denen wir uns schon seit vielen Jahren das Haus RLP für die Skiwoche teilen.

Wie sah Ihr Programm vor Ort aus?
Das Skifahren bzw. Snowboardfahren stand natürlich im Mittelpunkt. Mit dem Pulverschnee waren die Bedingungen dieses Mal für die „Großen“ super. Für die Kleinkinder wäre etwas weniger Schneefall bei ihren ersten Stunden auf den Ski allerdings angenehmer gewesen. Umrahmt wurden die Skitage von den gemütlichen Stunden im Haus Rheinland-Pfalz.

Seit 1994 findet die Ski-Familienfreizeit jährlich statt. Wieso halten sie dem Haus schon so lange die Treue?
Es passt einfach alles! Oberjoch ist gut und schnell erreichbar, das Skigebiet ist für Kinder sehr gut geeignet, das Preis-Leistungsniveau stimmt für die Liftkarten, Ausleihgebühren und auch bei den Skischulen. Die Lage des Hauses – direkt an der Piste – ist gerade mit Kleinkindern enorm praktisch.

Halten Sie das Haus für eine Familienfreizeit eines Sportvereins besonders gut geeignet?
Ein ganz klares „Ja!“ Denn neben den Skipisten vor der Haustür hat das Haus Rheinland-Pfalz auch innen eine Menge zu bieten: die Turnhalle und die Boulderhalle werden täglich von den Kindern am Nachmittag und Abend genutzt. Es gibt gemütliche Aufenthalts- und Spielzimmer, eine Kegelbahn, Kicker und weitere Spiele.

Bei einer Familienfreizeit bestehen ja von Groß bis Klein viele unterschiedliche Interessen. Wie schaffen Sie es, das alles unter einen Hut zu bekommen?
Im Haus ist mehr als genug Platz, viel Bewegungs- und Spielfläche für die Kinder, Jugendlichen und uns Erwachsene. Zudem macht es eine Menge Spaß, gemeinsam mit befreundeten Familien einen aktiven Urlaub zu verbringen. Klein und Groß fühlen sich hier schnell sehr wohl. Durch die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten im Haus gestalten die Kinder und Jugendlichen ihre Freizeit nach dem Skifahren sehr selbständig, was uns Eltern entsprechend viel freie Zeit gibt.

Was war Ihr ganz besonderes „Oberjoch-Erlebnis“?
Vor drei Jahren sind wir im Grünen angereist. Direkt am Abend begann es zu schneien und bis zum Morgen fielen 40 Zentimeter Schnee. Mittags liefen dann bereits die ersten Lifte und wir hatten eine super Skiwoche, mit der keiner mehr gerechnet hatte.

Was würden Sie sich für das Haus Rheinland-Pfalz in Zukunft wünschen?
Nach meinem Dafürhalten zeichnet sich das Haus durch eine sehr gute Funktionalität aus, und es ist alles da, was es für einen gelungenen Skiurlaub braucht. Bestimmt ist für die nächsten Jahre eine Renovierung der Zimmer angedacht, was dann den Wohlfühlcharakter noch erhöhen wird.

Sie suchen ein Haus für eine Vereinsfahrt oder eine Freizeit? Fragen sie jetzt unverbindlich bei uns an.

 

 

Tolle Programmvorschläge für Klassenfahrten

Klassenfahrten und Kursfahrten bilden oft das Highlight der Schulzeit. Die gemeinsame Zeit sollte auch noch nach Jahren mit schönen Erinnerungen im Gedächtnis verankert bleiben. Dazu ist es wichtig, den Kindern viele neue Eindrücke zu verschaffen, den Klassenzusammenhalt zu stärken und vor allem darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Eine aktive oder sportliche Klassenfahrt wird immer beliebter, ist abwechslungsreich und stärkt aktiv das Gemeinschaftsgefühl. Die erste Frage, die sich einem nun stellt: Wohin soll die Reise gehen?
Ein Schullandheim in den Allgäuer Alpen bietet dabei ein perfektes Reiseziel. Im Winter ist das Berggebiet besonders für Schneesportler aller Art beliebt. Doch auch im Sommer lohnt sich die Reise. Neben zahlreichen Wanderwegen durch die alpine Naturlandschaft, kann man diverse Kletterangebote nutzen, Kanufahrten unternehmen oder gemütliche Fahrradtouren planen.
Damit die aktive Schulreise ein unvergessliches Erlebnis bleibt, haben wir einen beispielhaften Wochenplan in der schönen und abwechslungsreichen Umgebung rund um Oberjoch erstellt. Hier werden garantiert Jung und Alt voll auf ihre Kosten kommen.

So könnte eure Klassenfahrt im Allgäu aussehen:

Montag DienstagMittwochDonnerstagFreitag
MorgensAnreise Kletterschule der BergindianerWanderung auf den StuibensattelRafting auf der IllerAbschlussrunde
NachmittagsBergwipfelpfadMoorbadSturmannshöhleHeimatsmuseum OberstdorfHeimreise
AbendsGruppenspieleKegelwettbewerbFreie Verfügung (Tischkicker, Klettern) Abschlussabend

 

Montag

Nachdem die Zimmer verteilt sind und die Kinder sich eingerichtet haben, geht es am Nachmittag auch schon mit der ersten Erkundung des Berggebietes los. Der Bergwipfelpfad in 40 Metern Höhe, lässt einen über den Bäumen schweben. Dazu gibt es einen atemberaubenden Ausblick in das ganze Allgäugebiet und den Bodensee. Für den nötigen Adrenalinkick sorgen eine wackelige Hängebrücke sowie eine Röhrenrutsche.
Den Abend kann man nach dem gemeinsamen Abendessen mit gemeinsamen Gruppenspielen oder einem Kegelwettbewerb (zum Beispiel im hauseigenen Kegelraum im „Haus Rheinland-Pfalz“) gemütlich ausklingen lassen.

Dienstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es gestärkt zur Kletterschule der Bergindianer ins nah gelegene Bad Hindelang. Dort erlernt die Klasse unter Anleitung eines Übungsleiters das richtige Sichern, Abseilen und die Klettertechniken. Anschließend können die Kinder sich in verschiedenen Aufstiegen erproben und ihr Können unter Beweis stellen. Nachmittags bietet das Naturbad „Moorbad“ eine willkommene Erfrischung. Die große Liegewiese bietet besonders viel Platz für Spiele aller Art und das naturbelassene Wasserbecken ist zudem noch gesundheitsfördernd. Das Beste: Der Eintritt ist frei (und das Bad liegt nur fünf Gehminuten vom „Haus Rheinland-Pfalz“ entfernt).

Mittwoch

Wandern ist angesagt. Und diesmal erklimmen alle den Stuibensattel. Der blumenbewachsene Wanderpfad mit einem tollen Ausblick über den gesamten Allgäuer Hauptkamm dauert etwa 2,5 Stunden. Ist man oben angekommen zu müde zum Abstieg, kann man ganz gemütlich die Wannenjochbahn zurück ins Tal nehmen. Unter der Homepage der bergbahnen-hindelang-oberjoch findet ihr weitere tolle Wandertouren und Aktivitäten rund um Oberjoch.
Nachmittags geht’s dann zur Sturmannshöhle in Obermaiselstein. Bunte Beleuchtung schafft eine magische Atmosphäre und in der 40-minütigen Führung kann man sich in die Sagenwelt von Goldschätzen, mysteriösen Spiegeln oder des „Wilden Fräuleins“ entführen lassen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen steht der Abend zur freien Verfügung. Im „Haus Rheinland-Pfalz“ kann man sich beispielsweise im Tischkickerraum, dem multifunktionalen Sportplatz mit Freigelände oder der Sport- und Kletterhalle austoben.

Donnerstag

Los geht‘s mit Rafting auf der Iller. Map-erlebnis bietet eine abenteuerliche 2-stündige Tour durch rucklige Wellen, kleine Wasserfälle und Stromschnellen. Hier kommt der Spaß definitiv nicht zu kurz. Am besten an heißen Tagen buchen und Badekleidung anziehen, da Wasserspritzer inklusive sind.
Nach dem Verzehr der Lunchpakete, welche im Angebot des „Haus Rheinland-Pfalz“ täglich mitinbegriffen sind, geht es dann weiter zum Heimatsmuseum in Oberstdorf. Die Kinder lernen, wie die armen Bauernleute damals gelebt und gearbeitet haben, fernab von Instagram und WhatsApp.
Ausgepowert wird abends ein Gang runter geschaltet. Ein gemeinsamer letzter Abend mit Spielen, oder eine kleine Abschlussparty, sorgen für eine lustige Stimmung.

Freitag

Schon steht die Abreise bevor. Im Anschluss an das letzte gemeinsame Frühstück bietet es sich an, eine kleine Feedbackrunde zu veranstalten. Alle dürfen sagen, was ihnen besonders an der Fahrt gefallen hat und was man hätte ändern können. Danach werden die Koffer gepackt, Zimmer aufgeräumt und es geht wieder Richtung Heimat.
Außer der passenden Unterkunft sollte nun der nächsten Klassenfahrt in dem Allgäu nichts mehr im Wege stehen. Und auch dafür haben wir eine perfekte Lösung: Das „Haus Rheinland-Pfalz“ des Landessportbundes heißt sie herzlich willkommen!

 

Für alle, denen fünf Tage zu kurz sind…

hier noch einige Impressionen für weitere spannende Angebote der Umgebung:

  • Im prachtvollen Schloss Linderhof erfahren die Kids mehr über die dort früher lebendende Könige und Königinnen, sowie die facettenreiche Architektur und Einrichtung. Eine Sonderführung dauert etwa zwei Stunden.
  • Sportlich wird es mit einer Fahrradtour durch die alpine Landschaft. Möglichkeiten zur Ausleihe findet ihr beispielsweise bei dem Fahrradverleih Voggel in Fischen. In einem gemütlichen Gasthof kann ein kleines Mittagsessen verspeist werden. Oder man genießt das Lunchpaket mit einer tollen Aussicht auf die Berge.
  • Ein Besuch des Breitachklamm bei Unterjoch lohnt sich allemal. Die Wege führen durch tiefe Schluchten umgeben von kristallklaren Wasseradern, hohen Felsen und beeindruckenden Blüten.
  • Achtung Schmuggler! Nun verwandelt sich die ganze Klasse in eine Schmugglergruppe, die sich von Tirol nach Bayer schleichen muss, um geheime Ware zu überbringen. Nach einer kleinen Einführung in die Tipps und Tricks der Gauner, beginnt die 4,3 km lange Wanderstrecke über einen ehemaligen Schmugglerweg. Es sollten etwa 3 bis 4,5 Stunden eingeplant werden.